Raupenschaukel für den Schulhof
Klassensprecher der 4b freuen sich über Zusage im Rathaus
„Ihr habt strategisch klug gehandelt“ lobte Johannes Koop, Erster Samtgemeinderat, die Klassensprecher der 4b bei ihrem Besuch im Rathaus. Ein Kompliment mit schaukelnden Folgen, über das sich alle Kinder der Grundschule Bersenbrück freuen. Doch jetzt mal der Reihe nach. Als Vertreter der Klasse 4b hatten die Klassensprecher Julia Reimche und Suraj Mailitafi einen Brief an Johannes Koop geschrieben und ihm von der beliebten Raupenschaukel auf dem Gelände der Bersenbrücker Grundschule berichtet. Diese war während der Schulzeit und auch an den Nachmittagen beliebter Mittelpunkt für Jungen und Mädchen der Stadt, da bis zu zwölf Kinder darauf gemeinsam schaukeln konnten. Ungezählte Schülergenerationen nutzten dieses Vergnügen, bis die Schaukel im vergangenen Jahr aus Sicherheitsgründen endgültig abgebaut werden musste. Der einheitliche Wunsch nach einem Nachfolgemodell war ebenso groß wie die Finanzierung schwierig. Aber der starke Schülerwille machte hier den Weg möglich. Auf drei Schulfesten wurde Geld gesammelt, aber das reichte nicht. Eine großzügige Unterstützung kam vom Förderverein der Grundschule hinzu. „Den Kindern ist die Raupenschaukel wirklich wichtig“, begründete Ute Kalmlage die Entscheidung des Fördervereins. Aber das Geld reichte immer noch nicht. Im Januar folgte der Schüler-Brief an die Verwaltung als Schulträger mit der Bitte um die weitere Finanzierung. Die schriftliche Antwort kam prompt und mit ihr eine Einladung ins Rathaus. „Wer sein Interesse durch Vorleistung deutlich macht und Eigeninitiative zeigt, hat gute Chancen auf Unterstützung“, erklärte Johannes Koop den Viertklässlern. Mit solch einer Vorgehensweise würde auch die Verwaltung in Bersenbrück zahlreiche Projekte umsetzen und durchführen können, fügte er hinzu. Die Samtgemeinde Bersenbrück übernimmt die Restfinanzierung und hat die Raupenschaukel bereits bestellt, lautet die gute Nachricht. Über die freuten sich auch Schulleiterin Ursula Gärtner-Hoffmann und Klassenlehrerin Ulrike Kinzl. Voraussichtlich in der zweiten Märzwoche wird die neue Raupenschaukel aufgestellt, dann können wieder acht und mehr Kinder das gemeinsame Schwingen genießen. So schnell haben Julia und Suraj gar nicht mit der Erfüllung ihrer Bitte gerechnet. Sie und die übrigen Viertklässler freut das besonders, denn für sie dauert das Schaukelvergnügen in den Pausen nur noch bis zu den Sommerferien.
Ursula Gärtner-Hoffmann, Johannes Koop, Ulrike Kinzl und Ute Kalmlage freuen sich mit Suraj Mailitafi und Julia Reimche über die Finanzierung der neuen Raupenschaukel.















